Läuteordnung Ev. Kirchengemeinde Bredenscheid-Sprockhövel

Läuteordnung Ev. Kirchengemeinde Bredenscheid-Sprockhövel

Vielleicht wundern Sie sich demnächst, wenn Sie von der Betglocke der Zwiebelturmkirche am Samstagmorgen geweckt werden und schauen auf die Uhr; und es ist schon um acht. Aber keine Sorge, Ihre Uhr geht nicht „nach dem Mond“, und die Kirchengemeinde hat auch nicht vergessen, die Anpassung der Kirchturmuhr an die Winterzeit zu programmieren…
Auf der letzten Sitzung hat das Presbyterium eine neue Läuteordnung beschlossen:
Das Glockenläuten unserer Kirchen und im Zusammenhang mit Beisetzungen auch in der Martin-Luther-Kapelle wurde zeitgemäß überarbeitet und mit Blick auf unterschiedliche Traditionen der ehemals selbständigen Gemeindebezirke Bredenscheid-Stüter und Sprockhövel angeglichen, soweit es sinnvoll erschien. Dazu gehört etwa, dass aufgrund veränderter Schlafgewohnheiten die Betglocke samstagmorgens wie sonntagmorgens erst um acht Uhr läutet, dass das Mittagsläuten am Sonntag, wenn Gottesdienst ist, ausfällt und dass bei Beisetzungen die „Sterbeglocke“ auch am Ev. Friedhof in Sprockhövel auf dem Weg zur Beisetzung läutet wie schon lange am Friedhof „Am Hackstück“ und nicht erst nach der Beisetzung. Es gibt noch weitere Anpassungen, die vielleicht nicht ganz so „ohrenfällig“ sind und die Ihnen unsere Presbyteriumsmitglieder, unsere Gemeindesekretärinnen oder unsere mit dem Küsterdienst betrauten Mitarbeitenden in den Kirchen bei Interesse gerne erläutern.

 

Glocken: Sprockhövel (Zwiebelturmkirche) von klein bis groß = 1, 2, 3, 4

Bredenscheid (Wichernkirche und bei Gottesdiensten u. Beerdigungen Martin-Luther-Kapelle) = 1, 2, 3

 

 I. Gottesdienste

a) Einläuten am Vorabend 19:00 Uhr                                        5 Min 2+3+4 / 1+2+3

b) Vorläuten am Morgen 08:00 Uhr                                           5 Min 2+3+4 / 1+2+3

c) Hauptgottesdienst                                                                  10 Min 2+3+4 / 1+2+3

d) nach dem Segen                                                                     entfällt

 

II. Festtagsgottesdienst

(Weihnachten, Jahreswechsel, Karfreitag, Ostern, Pfingsten. Ewigkeitssonntag)

Einläuten am Vorabend 19:00 Uhr                                            5 Min alle Glocken

[Gilt 1. Weihnachten und Pfingsten. Entfällt Ostersonntag (nur Betglocke).]

Vorläuten am Morgen 08:00 Uhr                                               5 Min alle Glocken

[Gilt 1. Weihnachtstag, Ostersonntag und Pfingsten.]

[Übergangsweise hier Ein- und Vorläuten wie normaler Gottesdienst.]

Festtagsgottesdienst                                                                   10 Min alle Glocken

[Gilt Weihnachten, Ostern, Pfingsten an je beiden Tagen.]

Nach dem Segen                                                                        entfällt

Mittagsgeläut / Betglocke mittags                                             entfällt außer Heiligabend

[Übergangsweise noch an Weihnachten (außer Sonntag), Ostermontag, Pfingstmontag]

a) Christvesper                                                                           10 Min alle Glocken

Christnacht                                                                                 10 Min alle Glocken

Jeweils beim letzten Lied                                                           Alle Glocken

b)Jahresübergang nach Mitternacht                                           10 Min alle Glocken

c)Karfreitag                                                                                entfällt

Ein- und Vorläuten                                                                    entfällt

d)Karsamstag nach Mitternacht                                                 10 Min alle Glocken

[Entfällt übergangsweise]

e) Ewigkeitssonntag                                                                   10 Min 2+3+4 / 1+2+3

Einläuten und Vorläuten                                                            je 5 Min 2+3+4 / 1+2+3

Von den Festtagsgottesdiensten zu unterscheiden sind Festgottesdienste wie Konfirmation, Erntedankfest. Das Geläut entspricht dem der Hauptgottesdienste. Steht am Ende eines solchen Festgottesdienstes ein Lied, wird es in der Regel  mit dem gleichen Geläut begleitet, das am Anfang des Gottesdienstes stand.

 

III. Nebengottesdienste

Als Nebengottesdienste gelten alle übrigen Gottesdienste außer Kasualien, z. B. Schulgottesdienste, Frühgottesdienste, Wochenendgottesdienste, Passionsgottesdienste, Bußtagsgottesdienste, Jugendgottesdienste.

Einheitliches Geläut zum Gottesdienst:           5 Min 2+4 /2+3

 

IV. Kasualien

a) Taufen: Während der Taufhandlung                                      Anschlagen der Romanus / 1

(auch im Hauptgottesdienst)

b) Trauung                                                                                  5 Min 1+2 / 1+2

c) Beerdigung [Glocken Zwiebelturmkirche und Martin-Luther-Kapelle]

bei der Anmeldung                                                                    5 Min 2

[Gilt für ALLE Gemeindeglieder; NUR Zwiebelturmkirche]

am Mittag des Beisetzungstages                                                entfällt

vor dem Trauergottesdienst                                                       5 Min 2+4 / 3

AUF DEM WEG ZUR BEISETZUNG                                   3 Min 2 / 3

 

V. Betglocke

a) Vater Unser                                                                            7 Schläge 1 / 1

b) tägliche Betglocke

07:00 Uhr                                                                                   5 Min 3 / 2

12:00 Uhr                                                                                   5 Min 3 / 2

19:00 Uhr                                                                                   5 Min 3 /2

Samstags: Die Betglocke läutet 08:00 Uhr morgens

Samstags: Einläuten um 19:00 Uhr, zeitgleich mit Betglocke abends.

Sonntags: Die Betglocke entfällt morgens; Vorläuten um 08:00 Uhr

Sonntags: Die Betglocke entfällt mittags.

c) Stundenschlag: Zu jeder halben Stunde, auch nachts.

 

Anmerkung: Bei jedem Einschalten des Geläuts ist das Anläuten (Einschalten der Glocken in Abständen) zu berücksichtigen.
Beim Einschalten wird in Sprockhövel mit der kleineren Glocke begonnen, ebenso beim Ausschalten. In Bredenscheid wird beim Ausschalten mit der großen Glocke begonnen.

Hinweis: „Übergangsweise“ berücksichtigt die Programmiermöglichkeiten der derzeitigen Einrichtungen. Bei Erneuerung durch neue Computer findet eine Anpassung statt.

 

Vom Presbyterium beschlossen am 14.10.2019